Nr. 2|April 2026

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Spitex und Heime rücken zusammen

Artikel der Printausgabe 2/2026

Spitex und Heime rücken zusammen

Von der nationalen über die kantonale bis hin zur regionalen und kommunalen Ebene rücken Spitex und Pflegeheime zusammen. Curaviva-G...

Sechs Beispiele für das starke Team Spitex-Heim

Einblicke in Beispiele aus sechs Kantonen zeigen, wie unterschiedlich die Heime und die Spitex kooperieren – auch zugunsten jüngerer...

Aargauer Projekt will formelle und informelle Angebote zusammenbringen

Ein Pilotprojekt soll im Kanton Aargau Erkenntnisse über die Gesundheitsversorgung der Zukunft liefern. Martina Sigg, Projektverantw...

Die Spitex hilft, wenn der Alltag junge Menschen überfordert

«Mental Health U25» heisst das Angebot von Spitex Zürich für Jugendliche und junge Erwachsene mit psychischen und sozialen Problemen...

Mit der Kita Yara betritt die Kinderspitex Neuland

Mitte März startete in der Stadt Zürich eine spezialisierte Kita für Kinder mit besonderen medizinischen und pflegerischen Bedürfni...

Thurgauer Ausbildungsverbund bündelt die Kräfte

Im Kanton Thurgau kümmert sich neu ein Verbund aus 13 Spitex-Organisationen mit und ohne Leistungsauftrag um die Praxisausbildung vo...

Zwei Neue an der Spitex-Spitze

Der neue Geschäftsführer der Spitex Kanton Zug heisst Serge Wilhelm. Er tritt die Stelle Anfang Juli 2026 an und folgt damit auf Car...

Ein Kindergarten hilft der Spitex im Jura

«Eliane», «Rou-Roule» und «Tut-Ture»: Diese Namen hat eine Kindergartenklasse für drei neue Fahrzeuge in der Flotte der Spitex des K...

Editorial

Gemeinsam für eine bessere Begleitung

Liebe Leserinnen und Leser

Dieses «Spitex Magazin» befasst sich mit der Kooperation zwischen Alters- und Pflege­heimen und der Spitex. Dies spiegelt eine wichtige Entwicklung wider: Die Versorgung älte- rer Menschen kann nicht mehr isoliert erfolgen; komplexe Lebensverläufe erfordern eine bessere Koordination. Vor vier Jahren schlossen sich darum die Vereinigung Freiburgischer Alterseinrichtungen (VFA) und der Spitex-Kantonalverband zusammen und gründeten die Vereinigung Freiburger Alterseinrichtungen und Spitex (VFAS). Das Ziel war klar: einen Ansatz zu entwickeln, der den gesamten Behandlungsweg der Menschen in den Mittelpunkt stellt und die Leistungen der Spitex besser mit denjenigen der Heime verknüpft.

Die Gründung verlief nicht ohne Herausforderungen. Es galt, Organisa­tionen mit unterschiedlichen Realitäten und Aufgaben um eine gemeinsame Vision herum zusammenzuführen. Heime und Spitex verfügen über unterschiedliche Berufskulturen, Organisationsformen und Prioritäten. Es erforderte viel Arbeit, ein gegenseitiges Verständnis aufzubauen und eine Dynamik der Zusammenarbeit zu schaffen. Gleich­zeitig verlieh sich der Dachverband eine eigene Führungsstruktur und arbeitete an seiner Akzeptanz gegenüber Mitgliedern, Behörden und Partnern. Nun, da ich mich darauf vorbereite, meine Stelle als Direktorin der VFAS im Juni 2026 zu verlassen, um mich neuen Herausfor­derungen zu stellen, verspüre ich das Gefühl einer erfüllten Aufgabe: Heute fördert die VFAS die Kontinuität und Komplementarität der Altersversorgung. Gemeinsame Fortbildungen, der Austausch von Best Practices, ein System zur Qualitätsverbesserung sowie die Entwicklung einer Zertifizierung in der Palliative Care stärken die Kompetenzen der Fachkräfte in der Langzeitpflege. Und durch die Bündelung ihrer Kräfte können Spitex und Heime mit einer gemeinsamen Stimme zur Weiterentwicklung des Sozial- und Gesundheitswesens beitragen.

Claude Bertelletto Küng
Direktorin der VFAS