Nr. 6|Dezember 2025

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Der vorausschauende Blick der Spitex

Artikel der Printausgabe 6/2025

Prävention stärken: eine gemeinsame Herausforderung

Prävention trägt zur guten Gesundheit bei – und, indem sie das Auftreten von Krankheiten verhindert, auch zur Entlastung des Gesund...

«Die Spitex arbeitet auf vielfältige Art und Weise präventiv»

Dass Präventionsprojekte der Spitex oft mit Finanzierungsproblemen zu kämpfen haben, steht der präventiven Arbeit der Spitex nicht g...

Acht Facetten der vielseitigen Spitex-Prävention

Die Spitex hat nicht nur in der Sturzprävention, sondern in vielen weiteren Bereichen präventive Angebote im Repertoire oder arbeite...

Damit der Teppich nicht zur tödlichen Gefahr wird

Sturzunfälle verursachen viel persönliches Leid. In besonders schweren Fällen führen sie sogar zum Tod. Nicht selten liegt die Ursac...

Zwischen Zepter und Demokratie: Politik­arbeit mit langem Atem

Ein politischer Jahresrückblick von Patrick Imhof, Leiter Politik und Mitglied Geschäfts­leitung bei Spitex Schweiz.

Auch an den Festtagen ist die Spitex überall für alle da

Während der Weihnachtstage und rund um Silvester benötigen die Klientinnen und Klienten der Spitex ebenfalls Pflege und Unterstützun...

Den Dialog über die Anstellung pflegender Angehöriger fördern

Das Projekt «pasa-bene – Pflegende Angehörige bei der Spitex anstellen – Dialog und Gute Praxis fördern» des Vereins rethinking care...

APN behalten die Pflegequalität stets im Blick

Angela Schnelli leitet die Fachstelle Spitexentwicklung beim Spitex Verband Thurgau. Mirjam Müller und Kira Schläpfer wiederum arbe...

Editorial

Gute Gesundheit braucht Pflege

Liebe Leserinnen und Leser

«Wer keine Zeit für seine Gesundheit hat, wird später viel Zeit für seine Krankheiten brauchen», sagte einst Sebastian Anton Kneipp (1821-1897), der das Wassertreten populär gemacht hat. Das Zitat passt zu dieser Ausgabe, die sich dem Fokusthema «Prävention» widmet.

Die Spitex tut bereits einiges, um psychischen und physischen Krankheiten vorzubeugen. Sie könnte allerdings noch viel mehr tun, wenn die Krankenpflege-Leistungsverordnung (KLV) auch präventive Leistungen umfassen und Prävention im Gesundheitswesen damit besser finanziert würde. Die heute mangelhafte Finanzierung ist nicht vorausschauend: Prävention verhindert nicht nur viel Leid, sondern reduziert auch hohe Gesundheitskosten. «Wer kein Geld für die Gesundheit der Bevölkerung hat, wird später viel Geld für ihre Krankheiten brauchen», könnte man Kneipps Zitat passend abändern. Dieses Zitat gilt aber auch für uns alle: Wir müssen Verantwortung für uns selbst übernehmen und unserer Gesundheit Sorge tragen. Sei es durch Ernährung, Vorsorge, geistiges und körperliches Training – oder indem wir es zulassen, wenn Fachpersonen wie Spitex-Mitarbeitende unsere Gesundheit und Gesundheitskompetenz stärken wollen.

Neben dem Fokusteil finden Sie in dieser Ausgabe zum Beispiel auch einen Bericht über den Einsatz der Spitex während Weihnachten und Silvester, der zeigt: Die Spitex ist nicht nur «überall für alle» da, wie es ihr Motto besagt – sondern auch «jederzeit». Passend dazu möchte ich allen Spitex-Mitarbeitenden danken: für ihren professionellen und herzlichen Einsatz an 365 Tagen im Jahr für all diejenigen Personen, die trotz Krankheit oder Beeinträchtigung dort leben wollen, wo sie sich zugehörig, wohl und sicher fühlen: zu Hause. Ich wünsche Ihnen eine gute Lektüre, schöne Festtage und einen guten Rutsch – hoffentlich in ein neues Jahr mit viel Zeit für Ihre Gesundheit.

Thomas Heiniger
Präsident Spitex Schweiz