Nr. 1|Februar 2026

Mehr erfahren

Unterwegs im Einklang mit der Natur

Artikel der Printausgabe 1/2026

Unterwegs im Einklang mit der Natur

Wie umweltschädlich ist das Gesundheitssystem, wie verbessern verschiedene Spitex-Organisationen ihren ökologischen Fussabdruck und ...

Die Spitex ist zunehmend «sanft» unterwegs

Die Spitex ist zunehmend «sanft» unterwegs «Sanfte Mobilität» umfasst alle Fortbewegungsarten, die keine oder nur geringe Schadstoff...

«Verantwortungsvolle Digitalisierung ist eine Denk- und Handlungsweise»

Wie kann die Spitex im Bereich der digitalen Nachhaltigkeit aktiv werden? Bei der Genfer Spitex IMAD ist verantwortungsvolle Digital...

«Wenn es ihnen leicht gemacht wird, verhalten sich die Mitarbeitenden gern ökologischer»

Wie gelingt es Spitex-Organisationen, Nachhaltigkeitsmassnahmen an ihren Stützpunkten zu implementieren und umzusetzen? Und wie kan...

Die Spitex Kriens untersucht jetzt die Schulkinder

Im luzernischen Kriens führt seit Kurzem die Spitex die schulgesundheitlichen Pflichtuntersuchungen durch. Damit entlastet sie die s...

Berufliche Wendepunkte: drei Quereinstiege in die Pflege zu Hause

Geplatzte Träume in der Gastronomie, ein schwerer Unfall, finanzielle Unsicherheit: Annette Gallmann, Stefan Schilling und Estelle M...

«Ich glaube nicht sehr an die Inspiration als etwas Mysteriöses»

Autor Martin Suter spricht über sein aktuelles Buch «Können Sie mich sehen?», eine bestimmte WEF-Rede und darüber, woher er sich die...

Editorial

Gute Gesundheit braucht Pflege

Liebe Leserinnen und Leser

Das Gesundheitswesen setzt alles daran, die Menschen gesund zu machen – es macht sie indirekt aber auch krank. Und zwar, weil es wie andere Wirtschaftssektoren zur Klima­erwärmung und Umweltverschmutzung beiträgt, welche die öffentliche Gesundheit in Mitleidenschaft ziehen. Darum sind alle Gesundheitsorganisationen in der Pflicht, an der Verbesserung ihrer Öko-Bilanz zu arbeiten – ein Unterfangen, zu dem sie auch politisch verpflichtet sind. Schliesslich beschloss das Stimmvolk 2023, dass die Schweiz bis 2050 ihr Netto-Null-Ziel in Bezug auf Treibhausgas-Emissionen erreichen muss.

Viele Spitex-Organisationen setzen bereits umfassende Massnahmen zum Schutz der Umwelt um – obwohl die Pflege zu Hause grundsätzlich viel weniger Material und Strom verbraucht als stationäre Einrich­tungen. Weil es für diesen wichtigen Schritt uns alle braucht, sollte die Spitex trotzdem am ökologischen Fussabdruck arbeiten, den sie hinterlässt. Zum Beispiel durch die Reduktion von Einweg-Material, fachgerechte Entsorgung, effiziente und schadstoffarme Mobilität, das Sparen von Papier mittels Digitalisierung, den Bezug von Strom aus erneuerbaren Quellen – und das Monitoring von Umwelt-Kennzahlen, damit getroffene Massnahmen überprüfbar sind. In diesem «Spitex Magazin» zum Fokusthema «Ökologische Nachhaltigkeit» gehen wir auf viele weitere mögliche Massnahmen ein.

Im Weiteren findet sich in dieser Ausgabe unter anderem ein Bericht über schulgesundheitliche Untersuchungen, die nicht eine Ärztin oder ein Arzt durchführt, sondern die Spitex. Oder ein Bericht über drei Menschen, die berichten, wieso ein Quereinstieg in die ambulante Pflege sich lohnt. Nun wünsche ich Ihnen eine spannende und informative Lektüre. Und ich möchte an Sie appellieren: Packen wir alle mit an – damit das Gesundheitswesen seinen Namen künftig auch in Bezug auf seine Umweltbilanz verdient.

Cornelis Koojiman
Co-Geschäftsführer Spitex Schweiz