Vier Neue für die Geschäftsstelle von Spitex Schweiz
Vier neue Mitarbeitende sind 2025 zu Spitex Schweiz gestossen. Das Spitex Magazin wollte von Aline Kurmann, Clémentine Dubuis, Dominique Wilhelm und Eva Zwahlen wissen, woran sie bei ihrer Arbeit am meisten Freude haben, was sie als herausfordernd und was als überraschend empfanden.

Gampel (VS)
Wissenschaftliche Mitarbeiterin «Grundlagen und Entwicklung», Schwerpunkt Datenmanagement und Gesundheitsversorgung
Diese Tätigkeit bereitet mir besonders Freude
Ich schätze den Austausch mit dem Team und externen Stakeholdern. Es macht Spass, vor einer Herausforderung zu stehen und gemeinsam – mit unterschiedlichen Blickwinkeln – Lösungen zu finden. Auch die Vielfalt und Tiefe der Themen finde ich sehr spannend und bereichernd.
Dies empfand ich als herausfordernd
Das Aushandeln von Kompromissen. Vor allem dann, wenn der Lösungsansatz vielleicht nicht immer ganz den eigenen Vorstellungen entspricht. Andererseits sind diese Kompromisse für tragfähige Lösungen manchmal unabdingbar – insbesondere dann, wenn dadurch eine Verbesserung erzielt werden kann.
Dies war überraschend für mich
Wie langsam die Mühlen im Gesundheitswesen manchmal mahlen. Bisweilen braucht es Geduld und eine gewisse Hartnäckigkeit.

Môtier (FR)
Mitarbeiterin Office Management
Diese Tätigkeit bereitet mir besonders Freude
Es macht mir viel Spass, Events zu koordinieren und zu organisieren, so etwa den Infoanlass der parlamentarischen Gruppe «Pflege» vom Juni 2025.
Dies empfand ich als herausfordernd
Der ganze Ablauf sowie die Vorbereitung eines solchen Anlasses müssen gut durchdacht und geplant sein, damit dann alles reibungslos funktioniert. Dies bedingt eine gute Koordination im Vorfeld.
Dies war überraschend für mich
Wie schnell dann der Anlass vorbei ist. Ich war acht Wochen mehr oder weniger mit der Organisation beschäftigt – und nach einem Nachmittag ist alles Geschichte.

Bern (BE)
Redaktorin Deutschschweiz Spitex Magazin (Mandat)
Diese Tätigkeit bereitet mir besonders Freude
Für mich ist es sehr bereichernd, meine verschiedenen Interessen im Bereich der Kommunikation, der Sozialen Arbeit und rund um das Gesundheitswesen einbringen zu können. Und auch nach vielen Jahren im Beruf ist es jedes Mal ein besonderer Moment, wenn eine Ausgabe des Spitex Magazins gedruckt vorliegt – ein wenig Stolz schwingt da schon mit.
Dies empfand ich als herausfordernd
Die Redaktionsleitung des Spitex Magazins während des Mutterschaftsurlaubs von Kathrin Morf zeigte eindrücklich auf, was es alles braucht, damit ein inhaltlich und qualitativ ansprechendes Magazin entsteht. Gute Kommunikation ist nie Zufall und immer Teamwork.
Dies war überraschend für mich
Da ich mich schon lange in der Spitex-Welt – und im Gesundheitswesen – bewege, hat mich wenig wirklich überrascht. Nachdenklich stimmt mich aus einer sozialarbeiterischen Perspektive hingegen nach wie vor, dass unser Gesundheits- und Sozialwesen derart fragmentiert ist. Hier liegt noch ein langer Weg vor uns.

Savièse (VS)
Projekt-Koordinatorin Einheitliche Finanzierung EFAS
Diese Tätigkeit bereitet mir besonders Freude
Als Walliserin überquere ich gewissermassen täglich den «Röstigraben». Dadurch lerne ich viele unterschiedliche Kolleginnen und Kollegen kennen und kann meinen persönlichen (überregionalen) Horizont erweitern. Mein Alltag wird dadurch sehr bereichert.
Dies empfand ich als herausfordernd
Durch seine Komplexität, seine unterschiedlichen Aspekte und die nationale Ausstrahlung ist das Projekt EFAS eine grosse Herausforderung. Diesen Prozess gemeinsam mit den verschiedenen Akteuren des Gesundheitswesens zu durchlaufen, ist eine einmalige Gelegenheit, Veränderungen und Weiterentwicklungen zu initiieren.
Dies war überraschend für mich
Mich hat positiv überrascht, dass Spitex Schweiz viel Wert auf eine funktionierende Work-Life-Balance legt. Ich schätze auch den Austausch im informellen Rahmen im Team.