Unterwegs im Einklang mit der Natur

Wie umweltschädlich ist das Gesundheitssystem, wie verbessern verschiedene Spitex-Organisationen ihren ökologischen Fussabdruck und welches nationale Projekt will den ökologischen Wandel der Spitex vorantreiben? Auf diese Fragen geht dieser Bericht ein.

Susanne Straumann ist für die Spitex Bern mit dem E-Bike und damit umweltfreundlich unterwegs, hier vor dem Wahrzeichen Zytglogge. Bild: Michel Lüthi / www.bilderwerft.ch

KATHRIN MORF. Das Gesundheitssystem verursacht erhebliche Treibhausgasemissionen und Umweltverschmutzungen, die als bedeutende Probleme der öffentlichen Gesundheit anerkannt sind – dies schreibt die Schweizerische Akademie der Medizinischen Wissenschaften (SAMW) im Leitfaden «Umweltbewusste Gesundheitsversorgung in der Schweiz »1. «Die Spitex ist darum ethisch dazu verpflichtet, ihren ökologischen Fussabdruck zu verbessern», sagt Judith Liechti, Geschäftsführerin der Spitex Bern, die der Concara Gruppe angehört. «Wenn man ­Respekt vor dem Menschen hat, muss man auch seiner gesamten Umwelt Sorge tragen.» Diese Verpflichtung ist aber auch politisch begründet: Die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger haben 2023 dem Ziel des Bundesrats zugestimmt, dass die Schweiz ihre Emissionen von Treibhausgasen – insbesondere Kohlendioxid (CO₂), aber zum Beispiel auch Methan ( CH₄) und Lachgas (N₂O) – bis 2050 auf «Netto-Null» 2 absenken muss. Im Klima- und Innovationsgesetz (KIG) ist seit 2025 die Pflicht aller Unternehmen festgehalten, an diesem Ziel mitzuwirken.3 Richten müssen sich Spitex-Organisationen auch nach regionalen Vorgaben – die Spitex Bern zum Beispiel nach der Energie- und Klimastrategie 2035 der Stadt Bern. «Nachhaltigkeit wird zudem oft in Ausschreibungen für Leistungsaufträge berücksichtigt», fügt Judith Liechti an. «Und sie ist von Bedeutung für das Image der Spitex gegenüber Partnern und Arbeitnehmenden» (vgl. zum Thema Arbeitgebermarke auch Infokasten). 

Wenn man Respekt vor dem Menschen hat, muss man auch seiner gesamten Umwelt Sorge tragen.

Judith Liechti

Geschäftsführerin Spitex Bern

Untersuchungen aus Genf und Martigny: Verursacher der Emissionen
Eine Genfer Studie von 2024 betont eingangs, dass 6,7 Prozent der Treibhausgas-Emissionen der Schweiz vom Gesundheitswesen verursacht werden.4 Damit habe die Schweiz das weltweit «schmutzigste» Gesundheitswesen hinter den USA und Australien. Die drei grössten «Klimasünder» in den Gesundheitswesen seien gemäss Studien aus aller Welt Arzneimittel und medizinische Geräte (59 % der Emissionen), der Betrieb von Gebäuden (19 %) sowie der Transport (11 %).5 Die Genfer Studie schätzt weiter, dass der Bereich «Homecare» im Kanton Genf nur 3 Prozent der Treibhausgas-Emissionen des Gesundheitswesens verursacht.

Der geringe Anteil der Spitex sei keine Ausrede, auf Umweltmassnahmen zu verzichten, betont Florence Meister, seit 2020 Leiterin der Abteilung für Qualität, ­Sicherheit und Umwelt im sozialmedizinischen Zentrum (SMZ) von Martigny und Region (VS). «Jede noch so kleine Geste zählt», sagt sie. Ihr SMZ hat bei der Hoch­schule HES-SO Valais-Wallis eine Analyse seiner CO₂-Emissionen aus dem Jahr 2024 in Auftrag gegeben. Im resultierenden Bericht «Bilan carbone» 6 ist unter anderem festgehalten, dass das Pendeln und die berufliche Mobilität mit 286 Tonnen insgesamt 94 Prozent der CO₂-Emissionen des SMZ ausmachen. Damit liegt die Mobilität weit vor den Abfällen (6 %) sowie Heizung und Strom (je unter 1 Prozent). Auf Basis dieser Resultate setzt das SMZ nun Verbesserungsmassnahmen um. Unter anderem wurden Sonnenkollektoren am Standort Martigny installiert und verschiedene Massnahmen für eine umweltfreundlichere Moblität lanciert (vgl. Bericht «Die Spitex ist zunehmend «sanft» unterwegs»)

Thomas Morgenthaler vom mobilen Palliativ- und Onkologiedienst (MPD) Bern tankt ein Spitex-Auto mit Strom. Bild: Michel Lüthi

«Ecotrans Spitex»: Projekt für den ökologischen Wandel der Spitex
Einen ökologischen Wandel in der gesamten Spitex-Branche will das Projekt «Ecotrans Spitex» anstossen. Initiierende Organisationen sind der Fachverband Public Health Schweiz, die Hochschule für Gesundheit Freiburg sowie die Waadtländer Hochschule für Gesundheit «La Source». Bisher wirken zudem fünf Spitex-Organisationen mit: Spitex Zürich, Spitex Kriens, Spitex Chur, Spitex Oberaargau AG und die Vereinigung Freiburger Alterseinrichtungen und Spitex (VFAS). «Spitex Zürich engagiert sich in diesem Projekt, weil Nachhaltigkeit in der ambulanten Pflege spezifische Erfahrung braucht und wir diese in wichtigen Teilbereichen einbringen können», erklärt CEO Markus Reck. «Gemeinsam mit anderen Organisationen wollen wir praxistaugliche Lösungen entwickeln. Das Projekt bietet uns zudem die Chance, das Thema Nachhaltigkeit strategisch zu bündeln und zukunftsorientiert weiterzuentwickeln.»

Für die Planungsphase von «Ecotrans Spitex» ist Andreas Biedermann, Mitglied der Fachgruppe «Gesundheit und Nachhaltige Entwicklung» von Public Health Schweiz verantwortlich. Derzeit organisiert er die Finanzierung durch Stiftungen, damit voraussichtlich im Sommer 2026 mit dem eigentlichen Projekt gestartet werden kann. Zum Fokus auf die Spitex befragt, verweist er auf das Konsortium ETHICH (ecological transformation of healthcare in Switzerland). «Das ETHICH möchte die ökologische Transformation des Gesundheitswesens fördern. Bisher läuft aber vor allem im stationären Bereich viel», berichtet er. Darum wolle man nun den ambulanten Bereich angehen, und die Führungspersonen der Spitex ständen dem ökologischen Wandel besonders offen gegenüber. «Wir wollen systematisch aufzeigen, wie Spitex-Organisationen ihre Umweltbilanz verbessern können: nachhaltig, wirkungsvoll und mit vertretbarem Aufwand», sagt er. Ein Jahr lang werden die mitwirkenden Spitex-Organisationen an der Ausarbeitung von Massnahmen und den dafür nötigen Unterlagen und Tools mitarbeiten. Danach folgt eine zweijährige Testphase in den Pilotorganisationen, die von den beteiligten Hochschulen evaluiert wird. Mitte 2029 wollen die Verantwortlichen einen Leitfaden mit Informationsmaterialien, Fortbildungen oder auch Managementrichtlinien für die Spitex  veröffentlichen – und das Projekt auf die restliche ambulante Versorgung ausweiten. «Unsere Vision ist, dass die Spitex bis 2050 ihr Netto-Null-Ziel in Bezug auf Treibhausgase erreicht und ihre Umweltverschmutzung massiv reduziert», erklärt Andreas Biedermann. 

Unsere Vision ist, dass die Spitex bis 2050 ihr Netto-Null-Ziel in Bezug auf Treibhausgase erreicht und ihre Umweltverschmutzung massiv reduziert.

Andreas Biedermann

Verantwortlicher Planungsphase Ecotrans Spitex

Wo die Spitex ansetzen kann
Laut den Interviewten und der Fachliteratur kann die Spitex unter anderem in folgenden Bereichen diverse Massnahmen für den ökologischen Wandel lancieren:

  • Sensibilisieren, motivieren, befähigen: Das Projekt «Ecotrans Spitex» will alle Spitex-Mitarbeitenden dafür sensibilisieren, wie dringlich die ökologische Transformation des Gesundheitswesens ist. Da­raufhin will es die Mitarbeitenden motivieren und befähigen, ihren eigenen Beitrag zu ebendieser Transformation zu leisten. Der Wichtigkeit solcher Massnahmen stimmt der SAMW-Leitfaden zu – und hält fest, dass das Thema ökologische Nachhal­tigkeit auch in allen Aus- und Weiterbildungen im Gesundheitswesen fest verankert werden muss. Spezifische Ausbildungen zum Thema bieten in­zwischen verschiedene Bildungsinstitute an, zum Beispiel die Fachhochschule Nordwestschweiz (FHNW) mit ihrem CAS «Planetary Health und Sustainable Healthcare» (in etwa «planetare Gesundheit und nachhaltige Gesundheitsversorgung»).
  • Sanfte Mobilität: «Manche Spitex-Organisationen können ihre Mobilität noch ökologischer gestalten», sagt Andreas Biedermann. Auf diesen zentralen Bereich geht der Bericht «Die Spitex ist zunehmend sanft unterwegs» ein.
  • Arzneimittel: Die «Eindämmung der Medikamenten­verschwendung» ist laut dem SAMW-Leitfaden dringend. Auch Andreas Biedermann betont, dass die Zahl der Medikamente kritisch hinterfragt und die Umweltverschmutzung durch Medikamente oder auch toxische Salben reduziert werden muss. «Hier hoffen wir auf die Hilfe von Fachorganisationen, um aufzeigen zu können, welche pharmazeutischen Produkte besonders umweltschädlich sind – und welche Alternativen es dafür gibt, für die sich die Spitex trotz ihres geringen Einflusses im Bereich der Medikamente einsetzen kann», sagt er. Laut Fachliteratur wie der Genfer Studie können Gesundheitsorganisationen zum Beispiel auf eine gute Koordination untereinander achten, um unnötige oder doppelte Medikamente zu identifizieren. Und sie können Medikamente nur bei klar ­ausgewiesenem Bedarf einsetzen sowie hohe Umweltstandards etwa durch die Wahl ihrer Lieferanten durchsetzen helfen. Das SMZ Martigny ist hier bereits aktiv: «Wir überprüfen regelmässig unsere Behandlungspläne in Zusammenarbeit mit dem behandelnden Arzt sowie den Klientinnen und Klienten, um sicherzustellen, dass die verschriebenen Medikamente noch angemessen sind», erklärt Florence Meister. Auch integriere das SMZ schrittweise Umweltkriterien in den Einkauf von Medikamenten und achte auf bedarfsgerechte Mengen. 
  • Abfallreduktion und Recycling: «Die Spitex sollte darauf achten, dass sie nachhaltig produzierte Materialien einkauft und ihren Abfall möglichst reduziert sowie umweltgerechter entsorgt», sagt Andreas Biedermann. Das SMZ Martigny und Region recycelt unter anderem Druckerpatronen, achtet konsequent auf Mülltrennung, arbeitet für eine umweltgerechte Entsorgung eng mit lokalen Entsor­gungsunternehmen zusammen und kooperiert mit Apotheken, damit es nur genau dasjenige Wundversorgungsmaterial bezieht, das es gerade wirklich braucht. Und die Spitex Bern sorgt unter anderem für ein «Upcycling» ihrer Arbeitskleidung (vgl. Info­kasten). Die Genfer Studie rät in diesem Bereich zu «Reduce, Reuse, and Recycle» («reduzieren, wiederverwerten, und recyclen»). So seien Grosspackungen, die nicht aufgebraucht werden, zu vermeiden – wobei der Spitex hier oft die Hände gebunden sind, wenn die Hersteller von Pflegematerial keine kleinen Packungen anbieten.
  • Gebäudebetrieb: «Rund um den Stromverbrauch in den Gebäuden der Spitex besteht noch Potenzial für Verbesserungen», sagt Andreas Biedermann. Dem umweltfreundlichen Verhalten in Spitex-Stützpunkten widmet sich der Bericht «Wenn es ihnen leicht gemacht wird, verhalten sich die Mitarbeitenden gern ökologischer»
  • Digitalisierung: «Digitalisieren Sie Ihre Arbeitsprozesse» ist eine von zehn Sofortmassnahmen, welche der Ratgeber «Ökologische Nachhaltigkeit in der ambulanten Pflege» aus Deutschland vorschlägt7. Das «Spitex Magazin» widmet der umweltbewussten Digitalisierung einen gesonderten Bericht: «Verantwortungsvolle Digitalisierung ist eine Denk- und Handlungsweise». Ihre Prozesse umfassend digitalisiert hat die Spitex Bern, wodurch sie Zehntausende Blatt Papier und so manchen Drucker eingespart hat. «Umweltmassnahmen wie die Digitalisierung kosten zu Beginn oft etwas», gibt Judith Liechti zu bedenken. «Doch langfristig zahlen sie sich für die Umwelt, die Klientinnen und Klienten und die Mitarbeitenden der Spitex aus. Wer ökologische Nachhaltigkeit lebt, darf nicht kurzfristig denken.»
  • Prävention und integrierte Versorgung: «Das Auftreten oder die Verschlimmerung von Krankheiten zu verhindern, vermeidet Behandlungen und damit Treibhaushause», gibt Florence Meister vom SMZ Martigny und Region zu bedenken. Passend dazu empfehlen sowohl der SAMW-Leitfaden als auch derjenige aus Deutschland, dass das Gesundheitssystem vermehrt auf Prävention setzen muss,
    um nachhaltig zu sein – und auf die integrierte Ver­sorgung, die doppelte Behandlungen verhindern kann.
  • Sensibilisierung der Klientinnen und Klienten: In einem Folgeprojekt von «Ecotrans Spitex» könnte laut Andreas Biedermann aufgezeigt werden, wie die Spitex ihre Klientinnen und Klienten zu einem ökologischeren Handeln motivieren kann. Vielerorts tut die Spitex dies bereits: Die Mitar­beitenden der Hauswirtschaft («Home & Care») von Spitex ­Zürich achten laut Markus Reck zum Bei­spiel nicht nur selbst auf ökologische Nachhaltigkeit, etwa durch umweltschonende Reinigungsmittel und das Flicken statt Entsorgen von Kleidung. Die Organisation hat auch einen Ratgeber 8 erstellt, der aufzeigt, wie die Klientinnen und Klienten ihren Haushalt umweltschonend gestalten können.

Abschliessend verweist Andreas Biedermann auf die erwähnte politische Verpflichtung aller Unternehmen, sich mit ihrer Umweltbilanz zu befassen. «Die Spitex-Organisationen müssen in Zukunft Massnahmen des ökologischen Wandels umsetzen», sagt er. «Jetzt können sie noch entscheiden, ob sie diese Massnahmen selbst steuern wollen – oder ob sie ihnen eines Tages auferlegt werden.» 

Die Initianten des nationalen Projekts «Ecotrans Spitex» freuen sich über weitere an einer Teilnahme am Projekt interessierte Spitex-Organisationen. Auskunft dazu erteilt Andreas Biedermann: biedermann@public-health-services.ch

Das Upcycling der Berner Spitex-Kleidung
Die Spitex Bern setzt auf das «Upcycling» ihrer Berufskleidung, also auf das kreative Wiederverwenden: 2022 hat sie erstmals 80 alte Kleidungsstücke von der BEWO (Berufliche Eingliederung und Werkstätte Oberburg) zu 400 Geschenken für ihre Mitarbeitenden verarbeiten lassen: Rucksäcke (vgl. Bild unten), Tablet-Hüllen und Necessaires. «Das Thema Nachhaltigkeit hat bei der Spitex Bern einen grossen Stellenwert. Gleichzeitig sind wir immer auf der Suche nach innovativen Zeichen der Wertschätzung gegenüber unseren Mitar­beitenden. So ist die Idee entstanden», berichtet Geschäftsführerin Judith Liechti. «Die Upcycling-Produkte kamen und kommen sehr gut an. Somit konnten wir unseren Mitarbeitenden eine Freude machen, altes Material sinnvoll wiederverwenden und mit einer Produktionspartnerin zusammenarbeiten, die für soziale Verant­wortung steht.» Die erfolgreiche Aktion wurde seither jährlich wiederholt und die alte Spitex-Kleidung zu vielen weiteren Gebrauchs­gegenständen «mutiert» – etwa zu Laptop­taschen und Hüllen für Blutdruckmessgeräte.

Die Kleidung der Spitex Bern wird zum Beispiel zu Rucksäcken verarbeitet. Bild: zvg

«Nachhaltigkeit ist wichtig für die Arbeitgebermarke»
Dass eine Spitex-Organisation auf den Umweltschutz achtet, ist auch für ihre Arbeitgebermarke wichtig, sagt Yvonne Honegger, bei Spitex Zürich zuständig für HR-Marketing & Employer Branding.

Spitex Magazin: Ökologische Nachhaltigkeit gilt heute vielerorts als wichtiger Teil einer Arbeitgebermarke («Employer Branding») – auch für Spitex Zürich?
Yvonne Honegger: Auf jeden Fall. Nachhaltigkeit prägt den gesellschaftlichen Zeitgeist zunehmend und beeinflusst bereits früh die Haltung und Erwartungen der heutigen Arbeitskräfte. Besonders die Gen Z und Millennials legen bei der Arbeitgeberwahl grossen Wert auf Umweltbewusstsein und gesellschaftliche Verantwortung. Doch auch für andere Generationen ist Nach­haltigkeit bedeutend. Nachhaltiges Handeln ist heute also ein Kriterium bei der Wahl des
Arbeitsplatzes. Und für Spitex Zürich ist Nachhaltigkeit fest in den Unternehmenswerten verankert und ein entscheidender Faktor für Employer Branding und Wettbewerbsfähigkeit.

Und wie wichtig ist ökologische Nachhaltigkeit für die Bindung von Mitarbeitenden?
Nachhaltigkeit steigert auch die Identifikation und Motivation der bestehenden Mitarbeitenden mit dem Arbeitgeber, weil sie Teil eines sinnvollen Beitrags sind. Das führt zu höherer Bindung, Zufriedenheit und Loyalität.

«Wo Nachhaltigkeit drin ist, muss auch Nachhaltigkeit draufstehen», könnte man sagen. Wie stellt Spitex Zürich sicher, dass ihre Umweltmassnahmen bei den relevanten Zielgruppen wahrgenommen werden?
Zuerst einmal lebt Spitex Zürich Nachhaltigkeit überall: beispielsweise durch E-Bikes, eine Elektroauto-Flotte, getrennte Abfallentsorgung, die Wahl von lokalen Anbietern für Geschenke und Früchte oder auch die Mobilitätsentschädi­gung für Mitarbeitende, die nicht mit dem Auto unterwegs sind. Zudem wollen wir, dass dies bekannt wird, und kommunizieren all diese Aspekte immer gegen aussen – etwa auf unseren Social-Media-Kanälen und unserer Website – sowie intern.

  1. www.samw.ch/de/Projekte/Uebersicht-der-Projekte/Umwelt-und-Gesundheit.html ↩︎
  2. Das Netto-Null-Ziel bedeutet, dass die Schweiz bis 2050 nur so
    viele Treibhausgase produziert, wie durch natürliche oder technische Speicher wieder aus der Atmosphäre entfernt werden können.
    ↩︎
  3. www.bafu.admin.ch/de/netto-null-ziel-2050 ↩︎
  4. Bruno Mermillod, Raphaël Tornare, Bruno Jochum, Nicolas Ray, Antoine Flahault: «Estimating the Carbon Footprint of Healthcare in the Canton of Geneva and Reduction Scenarios for 2030 and 2040», in: «International Journal of Environmental Research and Public Health», Mai 2024. doi.org/10.3390/ijerph21060690 ↩︎
  5. Vgl. z.B. Walsh, Stephen J. et al.: Primary healthcare’s carbon footprint and sustainable strategies to mitigate its contribution: a scoping review. BMC Health Serv Res. 2024, 24(1):1630. ↩︎
  6. Interessierte können den Bericht beim SMZ anfragen über: www.cms-martigny.ch/fr/contact-82 ↩︎
  7. Der u.a. vom Deutschen Berufsverband für Pflegeberufe 2025
    herausgegebene Ratgeber ist hier verfügbar: https://pflegenetzwerk-deutschland.de/nachhaltigkeit-in-der-ambulanten-pflege
    ↩︎
  8. www.spitex-zuerich.ch/weitere-angebote/nachhaltiger-haushalt ↩︎

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